Auf los geht’s los

Die Saison hat begonnen. So viel steht fest. Die Temperaturen sind jetzt endlich im 2-stelligen Bereich angekommen und somit hat die Saison 2015 für den Ausdauer-drei/zwei-kampf begonnen.
Für mich zunächst noch mit einem Frühjahrshalbmarathon in meiner Heimat BERLIN. Nachdem ich seit über 10 Jahren Wettkämpfe laufe, war es definitiv an der Zeit bei einem der größten Laufveranstaltungen der Welt teilzunehmen, vor allem wenn diese vor der Haustür stattfindet. So habe ich meinen „Rad-armen“ Winter mehr dafür genutzt Laufkilometer zu sammeln. Bis auf ein paar kleinere Wehwehchen bin ich auch gut über den Winter gekommen – mein Körper hat das Lauftraining trotz der langen Läufe gut weggesteckt – was ja bei mir nicht selbstverständlich ist 😉 !
Das eigentliche Ziel einen glatten 4er Schnitt zu laufen, habe ich leider nicht umsetzten können. Seelisch beruhigend las ich am Folgetag des Wettkampfs in der Zeitung, dass selbst die Spitzenläufer am Wettkampfmorgen den Versuch einen Weltrekord zu laufen (aufgrund der Wetterlage) für unmöglich hielten. So kann ich mit meiner Zeit von 1:26:01 (4:05 min/km) doch ganz zufrieden sein – immerhin wusste ich ja bei Beginn des Vorhabens eine PB zu laufen noch nicht wie mein Dienstplan ausschaut und demnach wie viel Regeneration mir in der Woche vor dem Wettkampf zugestanden wird ;-).

Der eigentliche Einstieg in die Saison erfolgte nun am vergangenen Sonntag, den 12.04.2015 in Ansbach. Hier absolvierte ich die klassische Duathlon Kurzdistanz von 10-40-5. Bereits vor 2 Jahren bin ich hier gestartet und damals auf dem undankbaren 4. Platz gelandet. Zwei Wochen nach dem Halbmarathon bestritt ich diesen Wettkampf eher als besseres Bergtraining anstatt groß Achtung auf die Platzierung zu geben. Nachdem ich weder auf Mallorca noch hierzulande bisher Berge gefahren bin, war die Strecke, die selbst vom Veranstalter als „ anspruchsvoll“ einzustufen galt, nicht gerade ein leichter Einsteig. Innerhalb der Runde gab es einen langen Anstieg von 1.5km bei dem 70Hm erklommen werden mussten und das ganze Spiel 5 mal. Ehrlichweise muss ich sagen, dass der Anstieg mir von Runde zu Runde leichter fiel. Vermutlich lag das an dem immer größer werdenden Abstand zum anfänglichen 10km Lauf ;-). Jedenfalls wurde ich nach einem ständigen hin- und her mit der späteren Viertplatzierten – 3. Gesamtfrau und zu meiner Freude sogar mit einem knapp 2 Minuten schnelleren Ergebnis als noch vor 2 Jahren. Somit konnte ich mit einem Lächeln im Gesicht den ersten Wettkampf der Saison abhaken und bin ab in die Sauna zum relaxen.

Marco hat sich während des Rennens – wie immer- mit der Kamera amüsiert und ein paar schöne Fotos geschossen!