Update neues Jahr

Nachdem ich das Jahr relativ unbefriedigend mit meiner Leistung beim MRRC Silvesterlauf beendet habe, kann ich bisher von dem laufenden Jahr nur positive Erlebnisse berichten.

Eine Woche Trainingslager auf Fuerteventura liegt hinter mir. Es ist zwar nicht meine Lieblingsinsel zum Radeln aber fürs Laufen „in Kurz“ und Schwimmen an frischer Luft ist sie im Januar perfekt. Marco und ich waren mit 16 weiteren Läufern und Triathleten aus Bayern im Swim + Run Camp von Julia Viellehner. Aufgrund der unterschiedlichen Leistungs – und Altersklassen war das tägliche Training und die Zeit drumherum sehr entspannt, was nicht heißen soll, dass ich nicht an meine persönlichen Leistungsgrenzen gegangen bin. Es standen alle 2 Tage ein intensive Einheit auf dem Plan (TDL, 400er, Berg-Fahrtspiele, etc). Da ich seit 1.Dezember nicht mehr auf dem Rad sass, konzentriere ich mich derzeit eher auf den ersten Lauf-Jahreshöhepunkt: ein Frühjahrs-HALB-marathon.

Am Ende der letzten Woche war ich zur Radvermessung meines Zeit- und Rennrades bei Fritz Buchstaller. Ich bin gespannt was seine Radeinstellung und seine Tipps zu „meinem Gestell“ diese Saison bewegen können. Das wichtigste ist, dass ich meine Knieschmerzen in den Griff bekomme und somit um eine Arthroskopie herumkomme. Zeigen wird sich das im Trainingslager auf Mallorca. Davon hängt auch die restliche Saisonplanung ab.

Da ich aber Spaß am Wettkämpfen habe und den 3. Winter bereits auf den Langlaufski unterwegs bin, dachte ich mir warum nicht mal bei einem (Spaß)-Bewerb mitmachen. Und darauf hatte ich auch mehr Lust bei den winterlichen Temperaturen als auf einen Crosslaufbewerb. Wir starteten deshalb als Staffel bei dem Wintertriathlon in Zell am See. Mit von der Partie war eine Vereinskollegin, die sich netterweise spontan bereit erklärt hat den „Skitour“ Part (250hm) zu übernehmen. Da wir alle (bis auf Marco – Der Läufer) kein Profi in unserer Disziplin waren, standen der Spaß an der Freude natürlich im Vordergrund. Ich war wider erwarten sehr überrascht, dass ich gar nicht sooo langsam unterwegs war auf der knapp 9km langen Strecke. Gewonnen haben wir natürlich nichts – außer an Erfahrung und die Erinnerung an einen coolen Abend. Jetzt ist die Phase der Feiertage und des Urlaubs vorbei und es geht wieder mit aufgetankten Batterien weiter in der Ausbildung zur Chirurgin!

Netterweise hat Marco wieder ein zwei Fotos von dem Erlebten gemacht 😉