Der 13. Juli – Der Tag der Wettkämpfe…

Um nicht allzu lange auf der Finale „warten“ zu müssen, entschied ich mich relativ spontan noch einen weiteren Kurzdistanz Triathlon zu bestreiten. Genauso spontan kam es 1 Woche zuvor zu einem Kauf eines Zeitfahrrads. Dazu eine kleine Anekdote:
Nach über einem Jahr überlegen hab ich mir gedacht “jetzt oder nie” und habe mir ein schickes kleines Schwarzes (BMC TimeMachine) gegönnt. Mega stolz über den Kauf wollte ich dann 2 Tage vorm Wettkampf meine Aeros einbauen. Dazu gehörte natürlich der Wechsel der Bremsbeläge. Nach dem erfolgreichen Einbau an der Vorderseite, kam es zum Hinterrad. Nach über einer Stunde Elli-und-das-neue-Rad, musste ich den kürzeren ziehen. Aufgeben ist für mich eigentlich keine Option. Aber aus Angst das edle Teil irgendwie fahrunfähig zu machen, habe ich die Flinte ins Korn geworfen. Glücklicherweise wurde mein Hilferuf erhört und ein guter Freund kam mir am nächsten Tag zur Hilfe und mit mir GEMEINSAM 🙂 alle Schrauben festgezogen! Hier gilt ewiger Dank, da sich mein “personal mechanic” irgendwo auf der anderen Seite des Atlantik rumgetrieben hat. So nach einer kleinen Testfahrt mit einem Schnitt von 31km/h über 40km dachte ich mir ich wage es diese Maschine in Karlsfeld zu testen. Und das war auch gut so.
Der Wettkampf verlief ohne große Komplikationen.
Einzige Änderung war meine Begleitung. Diesmal hatte ich eine bekannte Läuferin als seelischen Beistand mit an Board. Danke liebe Sonni! Beim Schwimmen (angeblich etwas länger, aber wie dem auch sei) nahezu zeitgleich mit der späteren Siegerin aus dem Wasser gestiegen. Radfahren mit der Maschine war auch ein super Gefühl. Ich bin eher etwas defensiv gefahren aufgrund des stets vorhandenen Respekts der noch ausstehenden zehn Laufkilometer. Es kam wie immer teilweise zu Pulkbildungen, weswegen meine 7. Radzeit eventuell sogar etwas besser einzustufen ist, da ich nicht 1 Minute in den “Genuss” des Windschattens kam! Laufen lief von Anfang an super rund. Mit der 2. besten Laufzeit bin ich wie immer sehr zufrieden und der gesamt 4. Platz ist bei 3 Profis vorweg auch ganz okay. Das war nun der letzte Testwettkampf bevor es in 14 Tagen zur Deutschen Triathlon-Meisterschaft der Ärzte und Apotheker in Niedernberg geht. Der erste meiner drei Saisonhöhepunkte.
Und am Abend wurde mit meinen Kollegen spannend das Finale der Jungs in Rio geschaut und bejubelt! What a race day!