Bayerische Meisterschaften: Klappe die Zweite

Mein dritter Ligastart für den MRRC und mein zweiter Start 2014 bei einer Bayerischen Meisterschaft der Altersklassen. Diesmal auf der Olympischen Distanz im Rahmen des 32. Kapuziner Alkoholfrei Triathlons.

Ein kurzer Nachtrag vom vorletzten Wettkampf… Bei meinem letzten Start (Waginger Triathlon) musste ich mal wieder die bittere Erfahrung machen, dass das Wasser und ich noch nicht die besten Freunde sind. Mit 15,2° Wassertemperatur hat sich das kühle Nass aber auch nicht gerad’ die größte Mühe gegeben …die angeblichen 750m schienen kein Ende zu nehmen und ich kämpfte zwischendrin mal wieder mit einer kurzen Panickatacke im Wasser – eigentlich dachte ich nach der letzten Saison dass ich das Thema durchstanden hätte. Nach einer gefühlten Ewigkeit verließ ich endlich das Wasser, konnte aber mit meiner Radgruppe gute Teamarbeit auf den 22km leisten und bin dann die letzten 5km den Berg hoch und wieder runter so zügig es die Beine möglich machten. Ich beendete schließlich den Wettkampf mit dem 5. Platz – ein super Ergebnis für die extrem schwache Schwimmposition. Mit der Liga erreichten wir den 2. Platz. Zum Waginer Triathlon bin ich außerdem noch mit Knieschmerzen angereist, die seit über 2 Wochen bestanden. Um dem Schmerz nachzugehen, hab ich letzte Woche zur Absicherung ein Kernspin machen lassen. Glücklicherweise konnte eine Meniskusverletzung ausgeschlossen werden und es wurde lediglich einen Gelenkserguss diagnostiziert.

Nun standen 2 Wochen Arbeiten mit Nachtdiensten und nebenbei viel Training an. Es folgte dann heute der erste Test auf der Kurzdistanz. Aufgrund des letzten Wettkampfes reiste ich natürlich mit extremen Respekt – oder nennen wir es Angst – vorm Schwimmen an. Die Entscheidung bei 21,9° mit Neo sollte mir eigentlich entgegen kommen, aber irgendwie habe ich trotzdem das Gefühl ohne Neo besser zu schwimmen 🙂 – ich weiß das kann nicht sein… So muss ich mich dem Problem stellen und mal mehr mit Neo trainieren und lernen mich im Freiwasser wohler zu fühlen und die Leistungen aus dem Becken umzusetzen. So konnte ich zwei super Freiwassertrainings vom Verein mitmachen. Ich denke dass es mir vor allem psychisch sehr viel gebracht hat und genau das zeigte sich auch im heutigen Wettkampf. Als 12. Frau der Ligawertung konnte ich aus dem Wasser steigen. Auch der Wechsel aufs Rad lief komplikationslos. Der Radpart verlief – bis auf die ab Km 15 erneut aufgetretenen Knieschmerzen – ohne große Besonderheiten. Allerdings freute ich mich nach langatmigen 45km endlich in die Laufschuhe zu schlüpfen, vor allem weil das Radeln am Ende mit den stechenden Schmerzen nicht wirklich Spaß gemacht hat… Rein in die Laufschuhe. 4 Runden à 2.5km – verliefen super. Da ich überhaupt keine Ahnung hatte an welcher Position ich stand habe ich versucht so lange wie möglich bei einem hohen Tempo mich wohlzufühlen. Schließlich konnte ich als 6. Gesamtfrau, 3. Ligadame und Bayerische Meisterin in der AK2 das Rennen für mich beenden. Als Einstieg in die Kurzdistanz war es für mich wichtig Vertrauen ins Schwimmen wiederzugewinnen und ich würd sagen: Mission completed!