Bundesliga Nummer Zwei – au wei… auch dieser Streich ist nach dem Schwimmen vorbei

Olympische Distanz. Für mich der längste Wettkampf seit ich solche bestreite. 1,5km Schwimmen. An sich kein Problem – aber im offenen Gewässer – immer wieder eine Herausforderung. Nachdem ich extra 2 Tage vorher nach Eutin gereist bin um mich mit den Strömungen des Sees vertraut zu machen, war das Resultat am Ende des Wettkampfs eher bescheiden. Aber ich und auch mein Team dürfen nicht vergessen, dass ich noch vor 2 Jahren es nicht geschafft habe einen Wettkampf komplett durchzukraulen, da ich jedes Mal unter Stress unter Panikattacken litt. Immer wenn solche Panikattacken auftraten, musste ich erstmal ein paar Züge Brust schwimmen. Und auch am Wettkampftag in Eutin musste ich mit Wellen und Strömung kämpfen. Aber diesmal ließ ich mich nicht einmal aus meinem – wenn auch zu gemütlichen – Rhythmus rausbringen. Doch leider half das am Ende im Vergleich mit den Leistungen der anderen Mädels nichts und ich verließ mit etwa 10 Sekunden Rückstand als letzte Frau das Wasser. Dank meines schnellen Wechsels konnte ich bereits eine Frau einholen. Als Vorletzte nun ab auf die Radstrecke, auf der ich leider keinen weiteren Platz gutmachen konnte. Nach 40km ohne auch nur einmal den Genuß des Windschattens genießen zu dürfen, schlüpfte ich geschwind in die Laufschuh und versuchte alles was physisch und psychisch noch machbar war aufzulaufen. Am Ende stand dann ein 33. Platz auf der Liste. Zufrieden kann man das nicht nennen und ein Motivationsschub ist auch was anderes. Für die kommenden Wochen werde ich noch einmal in mich gehen und versuchen mit ein paar Triathlons mit Windschattenverbot versuchen mir zu beweisen, dass ich ordentlich trainiert habe und das dann auch mit einem guten Wettkampfergebnis zu zeigen.

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