Frankreich

Nachdem ich die letzten zwei Wochen im Mai in Frankreich, dank eines Stipendiums der europäischen Gesellschaft für Handchirurgie, verbracht habe, galt es das Training der Fremden neuen Umgebung anzupassen und mich bestmöglich mit einem unregelmäßigen Tagesablauf anzufreunden. Die Umgebung gestaltete sich jedoch als recht nervenaufreibend, denn die Franzosen sind doch konservativer was Öffnungszeiten anbelangt, als man meinen möchte. Nachdem bald klar war, dass ich mein Rad zu hause lassen musste, blieb mir nichts anderes übrig als dem Schwimmen und Laufen meine volle Aufmerksamkeit zuteilwerden zu lassen. Doch selbst das Schwimmen war trotz toller Schwimmbäder in Nantes, sowie in Lille nicht ohne Aufwände zu absolvieren – Die spätesten Züge konnte ich jedenfalls bis 20:30 Uhr absolvieren. Da ich frühestens um 19Uhr die Klinik verlassen konnte, kann man sich ja ausmalen wie lange meine Einheiten ausfielen. Aber da der Triathlon ja nur die schönste Nebensache der Welt ist, galt es auch hier einen kühlen Kopf zu bewahren und soviel wie möglich zu trainieren. Zum Glück kann ich nicht sagen wie viel Leistung ich im direkten Vergleich zu regulären Umständen und Schwimmbäder-Öffnungszeiten bis 23Uhr schulden musste, doch die fachspezifische Erfahrung und die Eindrücke, die ich bei meinen Klinikaufenthalten sammeln durfte, machen dies mehr als wett. Um es auf den Punkt zu bringen: Ich hatte eine super Zeit!

Zurück daheim gilt es jetzt Vollgas zu geben und vor allem die guten Trainingskonditionen zu nutzen 😉 …die Saison kann kommen!

Eure Elli

 

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